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Belgian Whetstone Benchsteon 75x30 mm

The Coticule “Selected” consist of a Coticule top side of 7 to 10 mm and a bottom side of unusable black shist.
The Coticule stone has between 6000 and 8000 grits and contains 30 to 42 % garnets, which results into the stone being very fast at whetting knives.
Quality I (extra - extra) is a homogeneous stone of perfect appearance.
The Coticule has a yellow-white colour with red and green shades from time to time.
Peculiarity: This stone can sharpen any kind of steel, including stainless steel, damascus steel an HHS (until 69 Rockwell).

The stone is delivered with product-brochure, instruction for use and genuineness-certificate.

 

 

5,0 based on 2 ratings

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eKomi rating from Renne` B. 05/07/2019

die Qualität des Steines ist hervorragend. Ich habe bisher nur mit japanischen Wasserschleifsteinen gearbeitet ,ich finde das Schärfe- Ergebnis mit dem belgischen Brocken ist um einiges besser ,auch das Handling ist etwas besser da der Stein nicht erst gewässert werden muß.

eKomi rating from Ulf H. 04/10/2018

Zuerst: Ich bin "Schleif-Anfänger" der sich gerade erst ins Thema reingelesen hat.

Für Lesefaule: Sehr gutes Produkt, welches aber etwas Beschäftigung (zuvor lesen im Netz oder sonstwo und evtl. Videos angucken auf youtube sowie das Zeitnehmen fürs eigentliche Schleifen) vorraussetzt.

Die längere Fassung:
Bisher habe ich mich immer mit den gängigen Supermarktschleifern und einfachem Schleifpapier herumgeärgert. Über youtube habe ich dann zum Thema "Belgischer Brocken" gefunden. Ein erster Test an einem Allerwelts-Billigmesser mit Wellenschliff (laut Eingravierung "Edelstahl rostfrei", ist es auch) welches gratis einer Packung Mettwürste der *** (NL) beilag musste als erstes Testobjekt herhalten. Ich habe durchaus ein paar wertigere Messer, aber als Versuchsobjekt sollte es Messer sein, wo ich mich hinterher nicht ärgern muss, wenn ich es vermasseln sollte... Ich wollte eine einfache einseitig scharfe Klinge, ich habe daher den einseitigen Wellenschliff mit dem Dremel und einem runden Dremelschleifstein entfernt, weiterhin mit dem Dremel einen ca. 20-25 Grad Winkel einseitig an die Klinge geschliffen und dann mit einem künstlichem Schleifstein per Hand mit ca. 180-300er Körnung nochmals vorgeschliffen. Sinn der Übung: es muss ja erst einmal ein Winkel und eine Grundschärfe an der Klinge her - der belgischer Brocken ist ja nur für den Feinschliff ! Evtl. hätte ich an dieser Stelle mit Steinen der 800er / 1200er und größerer Körnung direkt weitermachen sollen, dann wäre nachfolgendes vermutlich schneller von der Hand gegangen - da ich diese nicht besitze habe ich stattdessen direkt meinen gelben belgischen Brocken (beige-gelb, Qualität 8000, extra-extra, 75x30mm) genommen und habe an der blauen bzw. dunklen Seite angefangen zu schleifen... Das ging über zwei Tage verteilt jeweils etwas über 20 Minuten... Zwischendurch habe ich immer einen Papiertest mit einem DIN-A4 Blatt gemacht um zu sehen wie das Messer schneidet... Die Schärfe wurde langsam aber stetig immer besser... Das Papier ließ sich nun schon mit wenig Druck von oben nach unten schneiden... Das Papier riss aber noch etwas grob aus... Dieses änderte sich nun, indem ich die gelbe Seite des Brockens nutzte... Ich habe mich schön langsam heraufgeschliffen (Zeitaufwand ca. eine halbe Stunde) und immer wieder Schnitt-Tests am Papier gemacht bis das Messer nahezu seidenweich durch das Papier schnitt... ! Damit bin ich sehr zufrieden ! Nun werde ich mich in Zukunft auch an meine anderen Messer wagen.

Noch ein Gedanke: So ein klein bischen ist doch der Belgische Brocken (wenn man sich damit denn auseinandersetzen mag und sich vor allem die Zeit nimmt) ein Gegenpol zu unser Wegwerfgesellschaft: Selbst ein *** Billig-Küchenmesser lässt sich mit ein wenig Aufwand wieder aufarbeiten und somit viel länger benutzen, als es die Instustrie eigentlich möchte !